Ich muss dir ein Geständnis machen. Vor drei Jahren habe ich einen Fehler gemacht, den so viele von uns kennen. Ich hatte Heimweh nach einer echten, richtigen Pizza. Nicht diese dünnen, knusprigen Scheiben aus dem Supermarkt, die nach Pappe schmecken, sondern diese schwere, schwere, köstliche Scheibe mit dem luftigen Rand und der schmelzenden Käsekruste. Also habe ich einen ganzen Teig gemacht. Einen riesigen Teig. Ich habe den Sauerteig angesetzt, habe ihn drei Tage im Kühlschrank reifen lassen, habe ihn geformt, habe ihn gebacken. Es war perfekt. Es war die beste Pizza, die ich je gemacht habe.
Und dann? Dann habe ich zwei Scheiben gegessen. Und den Rest? Den Rest habe ich für die nächsten fünf Tage als “Pizzateig-Reste” in den Kühlschrank gestellt. Weißt du, wie Pizzateig nach drei Tagen schmeckt? Er schmeckt nach Enttäuschung. Er wird zäh. Der Käse wird gummiartig beim Aufwärmen. Und am Ende habe ich die Hälfte in den Müll geworfen. Das war mein Moment. Der Moment, in dem ich mir geschworen habe: Nie wieder eine ganze Pizza für zwei Personen. Nie wieder diesen Kampf mit dem Restteig, der sich dann doch noch zu einer zweiten Mahlzeit umfunktionieren lässt, aber nicht so gut schmeckt wie das Original.
Hier ist die Lösung, die ich endlich gefunden habe: Pizza-Muffins mit Salami. Kleine Portion, kein Rest. Es klingt zu einfach, um wahr zu sein, aber vertrau mir. Das ist genau das, was ich jeden Abend brauche. Wenn ich Hunger habe, brauche ich nicht eine ganze Pizza. Ich brauche genau diese eine, perfekte, individuelle Mini-Pizza. Kein Abwägen von Zutaten für eine ganze Familie. Kein Ansetzen von Sauerteig für drei Tage. Nur frischer Teig, direkt in der Muffinform, fertig in 20 Minuten. Es ist die Antwort auf mein Problem, ohne den typischen “Small-Batch”-Fehler, dass man am Ende doch noch zu viel übrig hat. Diese Pizza-Muffins verschwinden einfach. Alle.
Ich habe dieses Rezept jetzt über 15 Mal getestet. Mal mit dünnem Teig, mal mit dickerem Boden. Mal mit Mozzarella aus der Beutel, mal mit frischer Kugel. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Zufriedenheit. Keine Reste. Keine Enttäuschung. Nur diese kleinen, perfekten Portionen, die genau meinen Appetit stillen. Wenn du auch genug davon hast, am Ende der Woche noch halbe Pizzen im Kühlschrank zu haben, die niemand mehr essen will, dann ist das hier dein neues Lieblingsrezept.
Warum du diese Pizza-Muffins lieben wirst
Es ist nicht nur die Bequemlichkeit. Es ist die Kontrolle. Wenn du eine ganze Pizza backst, bist du an eine Größe gebunden. Aber diese Mini-Pizzen? Die sind flexibel. Sie sind dein persönlicher Teller.
Kein Abfall mehr — Das ist der Hauptgrund. Ich backe genau so viele Muffins, wie ich hungrig bin. Zwei für mich, einer für den Partner. Fertig. Kein Restteig, der im Gefrierfach versteckt werden muss und später vergessen wird. Die Portion ist perfekt auf den einzelnen Verzehr abgestimmt.
Schneller als die Lieferung — Ich weiß, du denkst jetzt: “Aber Pizza backen dauert doch ewig!” Nicht bei dieser Variante. Der Teig muss nicht gehen. Du brauchst keinen Sauerteig. Vom Mischen des Teigs bis zum ersten Biss sind es nur 20 Minuten. Wenn du nach der Arbeit nach Hause kommst und keine Lust auf Kochen, aber Lust auf Warmes hast, ist das hier dein Retter. Schneller als der Lieferdienst, der sich verschätzt hat.
Knusprig an den Rändern, weich in der Mitte — Das Geheimnis ist die Muffinform. Sie zwingt den Teig in eine Form, die für gleichmäßige Hitzeverteilung sorgt. Die Ränder werden goldbraun und knusprig, genau wie bei einer guten Steinofenpizza, aber der Boden bleibt weich und saftig. Ich habe das Gefühl, als hätte ich hier den besten Teil der Pizza isoliert. Es ist der perfekte Bissen, ohne den ganzen Rest.
Dies ist meine Antwort auf “Was soll ich kochen?”, wenn ich müde bin und keine Lust auf große Kochaktionen habe. Es ist individuell, schnell und hinterlässt kein schlechtes Gewissen wegen der Resteverwertung.
Zutaten für deine Pizza-Muffins mit Salami
Hier ist das Beste daran: Du hast wahrscheinlich fast alles schon im Schrank. Du musst nicht extra in den Supermarkt fahren, um sieben verschiedene Spezialzutaten zu kaufen. Das hier ist pragmatisches Kochen für kleine Haushalte.
200g Pizza-Mehl (Typ 405 oder 550) — (1 ¾ Tassen) — Du kannst normales Mehl nehmen, aber Pizza-Mehl hat etwas mehr Protein, was für diese schöne Elastizität sorgt. Wenn du nur normales Allzweckmehl hast, geht das auch. Ich habe beides getestet. Mit Pizza-Mehl ist der Rand etwas luftiger, mit normalem Mehl ist er eher flach und knusprig. Beides gut. Ich nutze gerne Mahlgut & Co. Pizza-Mehl, das gibt eine konsistente Qualität.
120ml lauwarmes Wasser — (½ Tasse) — Nicht zu heiß, sonst tötet es die Hefe. Nicht zu kalt, sonst geht die Hefe nicht an. Lauwarm ist das Goldlöckchen. Das aktiviert die Hefe sanft und hilft dem Teig, sich schnell zu verbinden.
1 Päckchen Trockenhefe (7g) — (2 ¼ Teelöffel) — Standard-Trockenhefe aus dem Supermarkt reicht völlig. Du brauchst keine frische Hefe für dieses schnelle Rezept. Sie sorgt dafür, dass der Teig in der Muffinform schön aufgeht, ohne dass du Stunden warten musst.
1 TL Salz — (ca. 6g) — Salz ist wichtig für den Geschmack. Ohne Salz schmeckt der Teig nach nichts. Mit Salz schmeckt er nach Brot. Und Brot ist die Basis einer guten Pizza. Nicht zu viel, sonst wird es bitter.
1 EL Olivenöl — (ca. 15ml) — Es macht den Teig geschmeidiger und verhindert, dass er zu klebrig wird. Es sorgt auch für diese leichte Bräunung in der Form. Wenn du kein Olivenöl hast, geht auch neutrales Sonnenblumenöl, aber Olivenöl schmeckt einfach besser.
150g Salami (z.B. Cervelat oder Picante) — (in feine Scheiben geschnitten) — Salami ist hier der Klassiker. Sie gibt genug Geschmack ab, ohne den Teig zu sehr zu durchweichen. Picante Salami ist schön würzig, wenn du es scharf magst. Cervelat ist milder. Ich schneide sie in kleine Röllchen oder Würfel, damit sie besser in die Muffinmulde passen. Substitution: Du kannst auch Kochschinken oder gekochten Schinken nehmen, wenn du keine Salami magst. Oder sogar gegrilltes Hähnchen.
150g geriebener Mozzarella — (ca. 1 ½ Tassen) — Frischer Mozzarella ist lecker, aber er enthält viel Wasser. Für Muffins ist geriebener Mozzarella besser, weil er schneller schmilzt und nicht so viel Flüssigkeit abgibt, die den Boden matschig machen könnte. Substitution: Du kannst auch Gouda oder Emmentaler nehmen, wenn du es schärfer magst. Oder eine Mischung aus Mozzarella und Parmesan für mehr Tiefe.
150g passierte Tomaten oder Pizzasoße — (ca. ⅔ Tasse) — Hier ist der Geschmacksträger. Passierte Tomaten sind einfacher, weil sie keine Kerne haben. Pizzasoße ist gewürzt. Ich nehme oft passierte Tomaten und würze sie selbst mit einem Prise Oregano. Das gibt dir die Kontrolle über die Salzmenge. Substitution: Du kannst auch Ketchup nehmen, wenn du es süßlicher magst, aber das ist dann eher eine “Kindergarten-Pizza”. Ich bleibe bei passierten Tomaten.
Trockenhefe-Hinweis: Stell sicher, dass deine Hefe nicht abgelaufen ist. Wenn sie nach 10 Minuten im lauwarmen Wasser nicht schäumt, ist sie tot. Kauf eine neue Packung. Das spart dir den Frust von klebrigem, nicht gehendem Teig.
Ausrüstung: Was du wirklich brauchst
Du brauchst kein teures Equipment. Hier ist, was ich tatsächlich verwende.
Muffinblech (6er oder 12er) — Ich nutze ein 12er Blech, aber das 6er geht auch. Wenn du ein 6er Blech hast, backst du in zwei Durchgängen. Das ist okay. Der Teig bleibt auch zwischenzeitlich gut. Alternative: Du kannst auch kleine Auflaufförmchen oder sogar Muffin-Papierförmchen (Silikon) verwenden. Silikon ist super, weil die Muffins danach einfach rausfallen.
Rührschüssel — Eine mittelgroße Schüssel. Nicht zu klein, sonst spritzt der Teig. Nicht zu groß, sonst ist das Mischen umständlich. Glas oder Edelstahl ist am besten.
Kochlöffel oder Gabel — Um den Teig zu vermengen. Ich mag die Gabel, weil sie den Teig nicht zu sehr verknetet. Wir wollen keine zähe Kleberstruktur, sondern einen lockeren Teig.
Pinzette oder kleine Zange — Um die Salami und den Käse in die kleinen Mulden zu legen. Es ist mühsam, mit der Hand zu arbeiten, wenn die Mulden so klein sind. Eine kleine Zange hilft, die Salami-Scheiben sauber zu platzieren.
Anleitung: So machst du Pizza-Muffins mit Salami
Alles klar, los geht’s! Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie ich das mache. Es ist einfacher, als du denkst.
Schritt 1: Die Hefe aktivieren
Gib das lauwarme Wasser in die Rührschüssel. Streue die Trockenhefe und einen Teelöffel Zucker (oder Honig, wenn du hast) darüber. Rühr kurz um und lass es 5–10 Minuten stehen. Du solltest sehen, wie sich eine schaumige Schicht bildet. Wenn nichts passiert, ist die Hefe tot. Wirf es weg und fang von vorne an. Das ist wichtig, sonst geht dein Teig nicht auf.
Schritt 2: Den Teig mischen
Gib das Mehl und das Salz zur schaumigen Hefemischung. Rühr mit der Gabel oder dem Kochlöffel um, bis sich ein grober Teig bildet. Dann gib das Olivenöl dazu. Knete den Teig nicht lange! Nur so lange, bis er zusammenhält. Er sollte etwas klebrig sein. Das ist okay. Wenn du ihn zu stark verknetest, wird er zäh. Ein klebriger Teig ist ein guter Teig für Pizza. Leg den Teig in die Schüssel und decke sie mit einem Küchentuch ab. Lass ihn 10–15 Minuten an einem warmen Ort gehen. Er sollte sich sichtbar vergrößern. Nicht lange warten! Wir haben es eilig.
Schritt 3: Die Form vorbereiten
Heize den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vor. Das ist heiß genug, um den Teig schnell zu backen. Fetze dein Muffinblech leicht mit Olivenöl ein. Oder lege Papierförmchen hinein. Ich mag die gefettete Form, weil sie knuspriger wird. Die Papierförmchen sind praktischer, aber der Rand wird nicht so braun. Entscheidungssache. Ich nehme immer Olivenöl.
Schritt 4: Den Teig in die Mulden füllen
Nimm den Teig heraus und teile ihn in die Mulden. Wenn du ein 12er Blech hast, teilst du den Teig in 12 Stücke. Wenn du ein 6er Blech hast, teilst du ihn in 6. Drücke den Teig in jede Mulde. Nicht zu dick! Der Boden sollte dünn sein, die Ränder etwas dicker. Das ist der klassische Pizza-Rand. Wenn der Teig zusammenklebt, benetz deine Hände mit etwas Wasser. Das hilft, ihn glatt zu drücken.
Schritt 5: Belegen
Gib einen Teelöffel passierte Tomaten in jede Mulde. Verteile sie gleichmäßig. Dann eine Scheibe Salami (oder ein paar Stückchen). Dann eine Prise geriebenen Mozzarella. Nicht zu viel Käse! Wenn du zu viel Käse nimmst, läuft er über und verbrennt. Ein bisschen Käse reicht. Du kannst noch ein paar Blättchen frisches Basilikum darauf legen, wenn du magst. Aber das ist optional. Ich lasse es oft weg, um es einfach zu halten.
Schritt 6: Backen
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen. Backe die Muffins für 12–15 Minuten. Sie sind fertig, wenn der Rand goldbraun ist und der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist. Wenn der Käse zu dunkel wird, nimm sie heraus. Verbrannter Käse schmeckt bitter. Beobachte sie in den letzten Minuten genau. Jeder Ofen ist anders.
Schritt 7: Abkühlen und Servieren
Nimm die Muffins aus dem Ofen und lass sie 2 Minuten in der Form abkühlen. Dann nimm sie heraus. Sie sind sehr heiß! Vorsicht. Serviere sie direkt. Mit einer Gabel und einem Messer, wenn du magst, oder mit den Händen. Sie sind am besten knusprig und heiß.
Gesamtzeit: 5 Min. Vorbereitung, 10 Min. Gehzeit, 15 Min. Backzeit. Insgesamt 30 Minuten. Das ist schneller als die Pizza-Lieferung.
Tipps & Tricks: Was ich aus Fehlern gelernt habe
Hier ist alles, was ich aus den vielen Versuchen gelernt habe. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen “okay” und “mega lecker”.
Der Teig darf nicht zu dick sein — Das ist der häufigste Fehler. Wenn der Boden zu dick ist, bleibt er roh in der Mitte, während der Rand schon verbrannt ist. Drücke den Teig dünn in die Mitte. Dicke Ränder sind gut, aber der Boden sollte dünn sein. Wenn du einen dicken Rand willst, drücke den Teig nur an den Rändern höher. In der Mitte sollte er flach sein.
Nicht zu viel Soße verwenden — Wenn du zu viel passierte Tomaten nimmst, wird der Boden matschig. Ein Teelöffel pro Muffin reicht. Verteile sie dünn. Wenn du es saftiger magst, nimm weniger Soße und mehr Käse. Aber Vorsicht mit der Menge. Weniger ist hier mehr.
Salami vorbacken? Nein! — Viele Leute fragen, ob sie die Salami vorbacken sollen. Mach das nicht. Die Salami ist dünn und wird in den 15 Minuten im Ofen perfekt. Wenn du sie vorbackst, wird sie zu salzig und zu trocken. Die Fett aus der Salami schmilzt in den Ofen und verleiht dem Teig Geschmack. Lass sie roh drauf.
Pro-Tipp: Die letzte Minute unter dem Grill — Wenn du einen Grill hast, schalte die letzten 1–2 Minuten den Grill ein. Das gibt dem Käse diese schöne, goldene Kruste. Aber pass auf! Der Käse verbrennt in Sekunden. Bleib in der Nähe. Wenn du keinen Grill hast, ist das auch okay. Der Käse schmilzt auch so.
Fehlerbehebung: Der Teig klebt an den Fingern — Wenn der Teig zu klebrig ist, benetz deine Hände mit Wasser. Nicht mit Mehl! Mehl macht den Teig trocken und zäh. Wasser hilft, ihn zu glätten, ohne die Struktur zu zerstören.
Variationen & Substitutionen
Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, kannst du sie abwandeln. Ich habe alle diese Varianten getestet. Sie funktionieren alle.
Caprese-Variation — Lass die Salami weg. Nimm frische Mozzarella-Kugeln (klein geschnitten), frische Tomatenscheiben und frisches Basilikum. Das ist frisch und leicht. Perfekt für den Sommer. Ich mag das besonders, wenn ich keine Lust auf schwere Fleischwaren habe.
Vegetarische Variante — Nimm gekochte Champignons, Paprika und Zwiebeln. Die Gemüse müssen aber vorgegart sein, sonst geben sie zu viel Wasser ab. Sautiere sie kurz in der Pfanne, lass sie abkühlen und leg sie dann auf den Teig. Das funktioniert super. Ich habe das oft für meine fleischlosen Abende gemacht.
Protein-Swap — Statt Salami kannst du auch geräucherten Lachs oder gegrilltes Hähnchen nehmen. Lachs ist eine interessante Variante. Kombiniere ihn mit Frischkäse und Dill. Das ist eine kleine, feine Pizza. Hähnchen passt gut mit Paprika und Zwiebeln. Ich habe das für meine Kinder gemacht, die keine Salami mögen.
Glutenfrei? — Du kannst glutenfreies Pizza-Mehl verwenden. Achte darauf, dass es Xanthan enthält, sonst wird der Teig bröckelig. Ich habe glutenfreies Mehl von Doves Farm getestet. Es funktioniert gut, aber der Teig ist etwas klebriger. Arbeite mit feuchten Händen.
Servieren & Aufbewahrung
Servieren: Serviere die Pizza-Muffins direkt nach dem Backen. Sie sind am besten knusprig. Als Beilage passt ein einfacher grüner Salat mit Zitronendressing gut dazu. Oder ein Glas Wasser. Es ist eine leichte Mahlzeit. Keine schwere Beilage nötig.
Kühlen: Wenn du Reste hast (was unwahrscheinlich ist, aber möglich), bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Sie halten sich 2–3 Tage. Der Teig wird etwas härter, aber das ist normal.
Aufwärmen: Der Ofen ist dein Freund. Leg die Muffins auf ein Blech und wärme sie bei 180°C für 5–7 Minuten auf. Die Mikrowelle macht den Teig gummiartig. Vermeide sie. Wenn du sie in der Mikrowelle aufwärmen musst, mach es nur 30 Sekunden. Aber der Ofen ist besser.
Gefrieren: Du kannst die Muffins einfrieren. Backe sie vollständig, lass sie abkühlen und leg sie in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich 1 Monat. Zum Aufwärmen einfach in den Ofen bei 180°C für 10 Minuten. Sie schmecken fast wie frisch. Das ist perfekt für Meal Prep. Du kannst sie für schnelle Abende vorbacken.
Häufig gestellte Fragen
Q: Kann ich den Teig vorher vorbereiten?
**A:** Ja, du kannst den Teig bis zu 24 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Decke die Schüssel fest ab. Wenn du ihn kalt aus dem Kühlschrank nimmst, lass ihn 30 Minuten auf Raumtemperatur kommen, bevor du ihn in die Form drückst. Das macht den Teig geschmeidiger und leichter zu verarbeiten. Ich mache das oft am Vormittag für den Abend.
Q: Warum sind meine Muffins oben nicht goldbraun?
**A:** Das liegt oft an der Ofentemperatur. Stelle sicher, dass dein Ofen wirklich 220°C hat. Wenn der Ofen zu kalt ist, backt der Teig, ohne dass der Käse bräunt. Nutze ein Backofenthermometer, um die Temperatur zu prüfen. Oder schalte die letzten 2 Minuten den Grill ein, wie oben empfohlen.
Q: Kann ich die Muffins ohne Muffinblech backen?
**A:** Du kannst kleine Auflaufförmchen oder sogar Folienschalen verwenden. Aber das Muffinblech ist am praktischsten, weil es die Form vorgibt. Wenn du kein Blech hast, backe sie einzeln auf einem Backpapier. Aber dann musst du sie einzeln belegen. Das ist aufwändiger.
Q: Sind diese Pizza-Muffins mit Salami gesund?
**A:** Sie sind eine vernünftige Mahlzeit für eine Person. Salami ist salzig und fettig, aber in kleinen Portionen ist das okay. Du kannst die Salami durch mageren Schinken oder viel Gemüse ersetzen, um es leichter zu machen. Der Teig aus Weißmehl hat wenig Ballaststoffe. Wenn du das willst, nutze Vollkorn-Pizza-Mehl. Das macht sie sättigender und gesünder.
Letzte Gedanken
Pizza-Muffins mit Salami sind mehr als nur ein Snack. Sie sind die Lösung für das Problem der großen Portionen. Sie sind individuell, schnell und hinterlassen kein schlechtes Gewissen. Ich mache sie jetzt fast jede Woche. Es ist mein Geheimrezept für stressfreie Abende. Probiere es aus. Pass die Menge an deine Bedürfnisse an. Wenn du mehr Hunger hast, backe vier. Wenn du weniger hast, backe zwei. Es ist dein Teig. Deine Pizza. Dein Leben.
Versuch es diese Woche. Backe sie für dich allein. Du wirst sehen, wie gut es sich anfühlt, keine Reste zu haben. Und wenn du sie gemacht hast, sag mir Bescheid. Wie schmecken sie dir? Hast du eine andere Variante ausprobiert? Schreib es in die Kommentare. Ich lese sie alle und antworte gerne. Jetzt ab in die Küche. Der Ofen wartet.
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Pizza-Muffins mit Salami
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 6-12 Portionen 1x
Description
Schnelle und individuelle Mini-Pizzen in der Muffinform, die in nur 20-30 Minuten zubereitet sind und keine Reste hinterlassen. Perfekt für kleine Haushalte oder schnelle Mahlzeiten.
Ingredients
- 200g Pizza-Mehl (Typ 405 oder 550)
- 120ml lauwarmes Wasser
- 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
- 1 TL Salz
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Zucker oder Honig (für die Hefe)
- 150g Salami (z.B. Cervelat oder Picante), in Scheiben oder Würfel geschnitten
- 150g geriebener Mozzarella
- 150g passierte Tomaten oder Pizzasoße
- Optional: Frisches Basilikum
Instructions
- Hefe aktivieren: Lauwarmes Wasser in eine Rührschüssel geben, Trockenhefe und einen Teelöffel Zucker/Honig einrühren. 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich eine schaumige Schicht bildet.
- Teig mischen: Mehl und Salz zur Hefemischung geben und mit einer Gabel oder einem Kochlöffel vermengen. Olivenöl hinzufügen. Den Teig nur kurz kneten, bis er zusammenhält (er sollte leicht klebrig sein).
- Teig gehen lassen: Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Teig 10–15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert.
- Ofen vorheizen: Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Form vorbereiten: Ein Muffinblech (6er oder 12er) leicht mit Olivenöl einfetten oder Papierförmchen verwenden.
- Teig portionieren: Den Teig in gleich große Stücke teilen und in die Mulden der Muffinform drücken. Den Boden dünn halten und die Ränder etwas dicker formen.
- Belegen: Pro Muffin einen Teelöffel passierte Tomaten auf den Teig geben, eine Scheibe Salami darauf legen und mit einer Prise geriebenem Mozzarella bestreuen.
- Backen: Die Muffins für 12–15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist. Optional in den letzten 1-2 Minuten den Grill aktivieren.
- Abkühlen und Servieren: Die Muffins 2 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und heiß servieren.
Notes
Der Teig darf nicht zu dick sein, damit er in der Mitte gar wird. Verwende nur wenig Soße, um einen matschigen Boden zu vermeiden. Salami muss nicht vorgebacken werden. Wenn der Teig klebt, Hände mit Wasser benetzen, nicht mit Mehl bestäuben. Für glutenfreie Variante glutenfreies Pizza-Mehl mit Xanthan verwenden.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Nutrition
- Serving Size: 1-2 Muffins pro Pers
- Calories: 350
- Sugar: 3
- Sodium: 600
- Fat: 14
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 2
- Protein: 15
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