Bayerischer Krautsalat mit Äpfeln und Haselnüssen: 5 Min

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Evangeline Berry

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Ich muss euch etwas gestehen. Lange Zeit war ich der Mensch, der Beilagensalate ignorierte. Wenn auf dem Tisch eine Schüssel mit einfachem, weißem Krautsalat stand, habe ich entweder einen großen Bogen drum gemacht oder ihn schnell und unauffällig zur Seite geschoben. Mir fehlte der Spaß. Es schmeckte zu sehr nach „Mutter kocht am Sonntag“, aber ohne die Liebe, die dahintersteckte. Es war knusprig, ja, aber es war leer. Langweilig. Eine Beilage, die man isst, weil man muss, nicht weil man will.

Das hat sich alles geändert, seit ich den Bayerischen Krautsalat mit Äpfeln und Haselnüssen entdeckt habe. Ehrlich gesagt, hatte ich ihn zum ersten Mal auf einer kleinen Party in München. Ich war auf dem Weg zur nächsten Bratwurst, als der Geruch mich stoppte. Es war nicht nur Essig und Öl. Es war süß, nussig, sauer und fruchtig gleichzeitig. Ich habe eine Gabel genommen, eine Probe gemacht – und stand plötzlich drei Jahre später immer noch an derselben Stelle, nur dass ich jetzt zu Hause in meiner Küche stehe und genau diesen Salat für euch beschreibe.

Hier ist der Clou: Dieser Salat ist der Inbegriff von „Less is More“. Ihr braucht keine zehn Zutaten, die ihr extra für diesen einen Anlass einkaufen müsst. Ihr braucht frisches Weißkraut, einen knackigen Apfel, ein paar Haselnüsse und die richtige Balance aus Essig und Öl. Ich habe diesen Bayerischen Krautsalat mit Äpfeln und Haselnüssen bereits über zwanzig Mal gemacht – mal für das Grillfest, mal als Beilage zu Schnitzel, mal einfach nur, weil ich Lust auf etwas Frisches hatte. Jedes Mal war er besser als der vorherige. Warum? Weil man die Menge an Äpfeln und Nüssen nach eigenem Gusto anpassen kann. Aber die Basis bleibt dieselbe: Knusprig, säuerlich, süß und unglaublich sättigend.

Was mich an dieser Variante so begeistert, ist die Textur. Wenn ihr den Salat richtig zubereitet, bleibt das Kraut bissfest. Es wird nicht matschig. Es knackt zwischen den Zähnen, während der Apfel saftig ist und die gerösteten Haselnüsse für den nötigen Biss sorgen. Das ist kein Salat, den man nebenbei isst. Das ist ein Erlebnis. Und das Beste daran? Er ist in weniger als fünf Minuten zusammengeworfen (plus Zeit zum Durchziehen). Perfekt für den Sommer, perfekt für den Herbst, und definitiv der Salat, der eure Grillparty rettet, wenn das Fleisch mal wieder etwas zu trocken geraten ist.

Warum ihr diesen Krautsalat lieben werdet

Es gibt viele Gründe, warum dieser Salat auf eurer Speisekarte stehen sollte. Hier sind die konkreten Vorteile, die ihn von jedem anderen Weißkrautsalat abheben:

Er ist der ultimative Textur-Kontrast — Das ist der Hauptgrund. Frisches, rohes Kraut hat eine gewisse Härte. Der Apfel bringt Saftigkeit und Süße, die Haselnüsse bringen Nussigkeit und Härte. In jedem Bissen habt ihr drei verschiedene Texturen. Ich mache diesen Salat besonders gerne, wenn ich Beilagen wie Schweinebraten oder Leberkäse serviere, weil die Säure des Salats das Fett des Fleisches perfekt ausbalanciert.

Er schmeckt am zweiten Tag noch besser — Viele Salate verwässern über Nacht. Nicht dieser. Der Bayerische Krautsalat mit Äpfeln und Haselnüssen zieht über Nacht richtig schön durch. Die Aromen von Essig, Öl und Senf dringen tiefer in die Fasern des Krautes ein. Ich habe ihn schon am nächsten Tag gegessen und er schmeckte aromatischer und runder als am ersten Tag. Das macht ihn perfekt für Meal Prep oder wenn ihr für eine Party vorbereiten wollt.

Er ist schnell und ergebnisoffen — Ihr braucht keine ausgefeilten Kochtechniken. Ihr braucht keine Hitze. Ihr braucht keine Sorge, dass etwas anbrennt. Wenn ihr nach Hause kommt und keine Lust habt, stundenlang am Herd zu stehen, ist das hier die Lösung. 5 Minuten aktive Arbeitszeit, 10 Minuten Wartezeit, fertig. Keine Ausreden mehr für langweilige Salate.

Dieser Salat ist meine Antwort auf die Frage „Was gibt’s dazu?“, wenn ich keine Lust auf Kartoffeln oder Spätzle habe, aber trotzdem etwas Herzhaftes brauche.

Die Zutaten – und warum jede einzelne wichtig ist

Hier ist das Schöne an diesem Rezept: Ihr habt die meisten Dinge wahrscheinlich schon in eurem Vorrat oder Kühlschrank. Es ist kein exotisches Zutaten-Fetching nötig. Aber Achtung: Bei diesem Salat macht die Qualität der wenigen Zutaten einen riesigen Unterschied. Hier ist, was ihr braucht und warum:

Weißkraut (1 großer Kopf, ca. 1 kg) — Das ist die Basis. Wählt am besten festes, schweres Weißkraut. Es sollte sich hart anfühlen, wenn ihr es anfasst. Weiches Kraut wird schnell matschig. Ich kaufe das Kraut immer mit der grünen Krone, das ist ein Zeichen für Frische. Ihr könnt auch Spitzkraut nehmen, aber das ist zarter und zieht schneller durch. Für den klassischen bayerischen Biss bleibt beim Weißkraut.

Äpfel (2 mittelgroße, säuerliche Sorten) — Das ist der Geheimtipp. Verwendet keine süßen Backäpfel wie Elstar oder Gloster, die zerfallen. Ihr braucht Äpfel, die knackig bleiben und säuerlich sind. Boskoop oder Cox Orange sind hier perfekt. Sie geben dem Salat die nötige Frische und Süße, ohne ihn zu süßen. Ein Tip: Schält die Äpfel nicht. Die Schale hält die Form und gibt zusätzliche Textur.

Haselnüsse (50 g, geröstet) — Nicht geröstete, ungesalzene Haselnüsse? Bitte nicht. Ihr braucht geröstete, gehäutete Haselnüsse. Der Röstprozess entfaltet das Öl und den Geschmack. Wenn ihr keine gerösteten habt, rösten Sie die Nüsse selbst kurz in der Pfanne, bis sie duften. Das ist der Unterschied zwischen „okay“ und „wow“.

Speiseeis (200 ml) — Nein, Spaß beiseite. Ihr braucht Sahne oder besser noch einen Teil Sahne für die Cremigkeit. Aber die klassische bayerische Variante ist oft eher sauer als cremig. Ich bevorzuge eine Mischung aus 100 ml Sahne und 100 ml Apfelsaft oder Wasser für eine leichtere Variante. Oder haltet es ganz traditionell mit reinem Öl und Essig. Ich nutze gerne einen Teil Sahne, um die Schärfe des Essigs zu mildern.

Apfelessig (100 ml) — Hier müsst ihr nicht sparen. Ein guter, milder Apfelessig ist entscheidend. Essig vom Fass ist oft zu scharf. Ein handelsüblicher, milder Apfelessig aus dem Supermarkt reicht völlig aus. Er gibt die Säure, die das Kraut „aufbricht“.

Rapsöl oder Sonnenblumenöl (100 ml) — Neutrales Öl. Kein Olivenöl! Olivenöl hat einen zu eigenen Geschmack, der das feine Aroma von Kraut und Apfel überdeckt. Rapsöl ist geschmacksneutral und gesund. Verwendet mindestens 100 ml. Kraut mag Fett. Ohne genug Öl bleibt es fad.

Senf (1 Teelöffel, mittelscharf) — Der Senf ist der Emulgator. Er hilft, Öl und Essig zu verbinden, damit der Salat nicht nachher nur aus separierten Flüssigkeiten besteht. Er gibt auch eine kleine Würze. Ich nehme gerne einen mittelscharfen Senf, nicht den hellen, milden. Der braucht mehr Charakter.

Zucker und Salz — Zucker, um die Säure des Essigs und die Bitterkeit des Krauts auszugleichen. Salz, um alles zum Leuchten zu bringen. Die Mengen variieren je nach Kraut, also probiert immer vorher.

Optional: Ein Schuss Apfelsaft — Wenn ihr es etwas fruchtiger mögt, ersetzt ein wenig Essig durch Apfelsaft. Das macht den Salat milder und runder.

Die Ausrüstung – nichts Kompliziertes

Ihr braucht keine Profi-Küchenmaschine. Hier ist, was ich tatsächlich benutze:

Großes Schneidebrett — Ihr braucht Platz. Wenn ihr das Kraut in Streifen schneidet, braucht ihr eine große Fläche. Ein kleines Brett ist hier nur hinderlich. Ich nutze mein massives Holzbrett, das stabil steht.

Scharfes Messer — Das ist das wichtigste Werkzeug. Ein stumpfes Messer zerquetscht das Kraut und den Apfel. Ein scharfes Messer schneidet sauber, die Zellen werden nicht beschädigt, und der Salat bleibt knusprig. Wenn euer Messer nicht schneidet, schleift es nach oder leiht euch eines von einem Nachbarn. Das ist kein Kompromiss.

Große Rührschüssel — Mindestens 3-4 Liter Volumen. Wenn die Schüssel zu klein ist, vermischst du den Salat nicht richtig, und die Zutaten landen unten statt oben.

Gabel oder Holzlöffel — Zum Mischen. Keine Zangen, die das Kraut zerreißen können. Eine Gabel ist am besten, um die Streifen schonend zu wenden.

Kleine Pfanne (optional) — Falls ihr die Haselnüsse selbst rösten wollt. Wenn ihr schon geröstete Nüsse kauft, entfällt dieses Teil.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So wird der Salat perfekt

Bayerischer Krautsalat preparation steps

Alright, let’s get cooking! Ich zeige euch genau, wie ich das mache, damit ihr keine Fehler macht.

Schritt 1: Das Kraut vorbereiten
Nehmt euren Weißkrautkopf. Schneidet ihn in Viertel, entfernt den harten Strunk in der Mitte. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Das Zerkleinern. Schneidet das Kraut in feine, gleichmäßige Streifen. Nicht zu dünn, sonst wird es matschig, nicht zu dick, sonst schmeckt es nach rohem Gras. Ein Millimeter ist ideal. Legt die Streifen in die große Schüssel. Wenn ihr das Kraut zu grob schneidet, zieht der Essig nicht gleichmäßig ein. Das Ergebnis sind ungleiche Geschmacksprofile. Also: Gleichmäßig schneiden ist alles.

Schritt 2: Den Apfel vorbereiten
Wascht die Äpfel. Schneidet sie in Viertel, entfernt das Kerngehäuse. Schneidet die Viertel in feine Streifen oder kleine Würfel, je nach eurem Geschmack. Ich bevorzuge Streifen, die aussehen wie die Krautstreifen, damit die Optik harmoniert. Achtet darauf, dass die Apfelstücke nicht zu klein sind, sonst verschwinden sie im Kraut. Legt die Apfelstücke direkt auf das Kraut. Wenn ihr die Äpfel zu lange liegen lasst, werden sie braun. Also: Sofort weiterarbeiten.

Schritt 3: Die Nüsse rösten (wenn nötig)
Wenn ihr ungeröstete Nüsse habt, gebt sie in eine kalte, trockene Pfanne. Stellt den Herd auf mittlere Hitze. Röstet sie unter ständigem Schütteln für 3-5 Minuten, bis sie goldbraun duften. Achtet genau hin! Nüsse verbrennen in Sekunden. Sobald sie duften, sofort aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller auskühlen lassen. Ihr wollt keine bitteren, verkohlten Nüsse. Das ruiniert den Salat. Lasst sie komplett abkühlen, bevor ihr sie zum Salat gebt, sonst schwitzt das Kraut.

Schritt 4: Die Marinade anrühren
In einem kleinen Glas oder Topf verrührt ihr den Essig, das Öl, den Senf, den Zucker, das Salz und den Pfeffer. Schüttelt das Glas kräftig, bis der Zucker aufgelöst ist. Die Marinade sollte sich emulgieren, also leicht trüb und cremig aussehen. Wenn sie zu scharf schmeckt, fügt etwas mehr Öl hinzu. Wenn sie zu fad schmeckt, mehr Essig. Probiert die Marinade allein! Das ist der Trick. Wenn die Marinade nicht schmeckt, schmeckt der Salat nicht.

Schritt 5: Alles vermengen
Gießt die Marinade über das Kraut und die Äpfel. Werft mit den Händen oder einer Gabel alles gut durch. Ihr wollt, dass jedes Krautblatt mit Marinade benetzt ist. Massiert das Kraut ganz leicht für eine Minute. Das hilft, die Fasern aufzubrechen und die Marinade schneller einzuziehen. Achtet darauf, dass keine „trockenen“ Stellen übrig bleiben.

Schritt 6: Die Nüsse hinzufügen
Gebt die abgekühlten Haselnüsse hinzu. Achtet darauf, sie erst ganz am Ende hinzuzufügen, damit sie nicht zu weich werden, wenn sie zu lange in der feuchten Marinade liegen. Wirft sie vorsichtig unter.

Schritt 7: Durchziehen lassen
Deckt die Schüssel ab und stellt sie für mindestens 30 Minuten, besser 1-2 Stunden, in den Kühlschrank. Je länger, desto besser. Aber: Nicht über Nacht mit den Nüssen drin lassen, sonst werden sie weich. Wenn ihr den Salat über Nacht vorbereiten wollt, gebt die Nüsse erst kurz vor dem Servieren dazu. Das ist der wichtigste Trick für den perfekten Biss.

Gesamtzeit: 5 Minuten Vorbereitung, 30 Minuten Wartezeit. Total: 35 Minuten bis zum servierfertigen Salat.

Tipps & Tricks aus der Praxis

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Versuchen gelernt habe. Diese Punkte machen den Unterschied zwischen „okay“ und „mega lecker“.

Massiert das Kraut! — Viele Leute übertreiben das nicht genug. Wenn ihr das Kraut mit der Marinade leicht massiert, wird es zarter und nimmt mehr Geschmack an. Es dauert nur eine Minute, aber der Effekt ist riesig. Ohne Massieren bleibt das Kraut hart und schmeckt nur von außen.

Nicht zu viel Essig! — Es ist verlockend, viel Essig zu nehmen, weil Kraut viel davon verträgt. Aber der Apfel bringt auch Säure mit. Wenn ihr zu viel Essig nehmt, wird der Salat zu sauer und überdeckt den feinen Geschmack des Apfels. Beginnt mit der angegebenen Menge und ergänzt nur, wenn es nötig ist.

Haselnüsse separat lagern — Wie oben erwähnt: Nüsse werden in der Marinade schnell weich. Wenn ihr den Salat am Vormittag für das Abendessen macht, gebt die Nüsse erst kurz vor dem Servieren dazu. So bleiben sie knusprig. Das ist ein kleiner Aufwand, der sich lohnt.

Common Mistake: Zu dünnes Kraut — Wenn ihr das Kraut zu dünn schneidet, löst es sich in der Marinade auf. Ihr bekommt keinen Salat mehr, sondern eine Suppe. Bleibt bei Streifen von ca. 1 mm Dicke.

Restaurant-Trick: Ein Schuss Apfelsaft — Wenn ihr den Salat etwas milder und fruchtiger mögt, ersetzt 50 ml Essig durch Apfelsaft. Das rundet den Geschmack ab und macht ihn weniger aggressiv. Probier das aus, wenn ihr den klassischen scharfen Geschmack nicht mögt.

Variationen & Substitutionen

Sobald ihr die Basis beherrscht, könnt ihr viel experimentieren. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert:

Mit Birnen statt Äpfeln — Birnen sind süßer und weicher. Sie funktionieren gut, aber sie werden schneller matschig. Nutzt nur sehr feste Birnen wie Conference-Birnen und gebt sie erst ganz zum Schluss dazu. Ich persönlich mag Äpfel lieber wegen der Säure, aber Birnen sind eine schöne Alternative im Herbst.

Vegetarisch/Vegan — Das Rezept ist von Natur aus vegan, wenn ihr die Sahne weglasst oder durch Pflanzenmilch ersetzt. Die klassische Variante mit Sahne ist nicht vegan, aber leicht anzupassen. Nutzt Kokosmilch oder Hafermilch für die Cremigkeit. Schmeckt ähnlich gut.

Glutenfrei — Das Rezept ist standardmäßig glutenfrei. Achtet nur darauf, dass euer Senf und euer Essig frei von Gluten sind (was bei den meisten Standardprodukten der Fall ist, aber ein Blick auf das Etikett schadet nicht).

Mit Speck — Für die fleischliebenden unter euch: Gebt geröstete Speckwürfel hinzu. Das passt hervorragend zum Kraut und macht den Salat zu einer richtigen Mahlzeit. Aber dann lasst die Nüsse weg, sonst ist es zu viel vom Guten.

Mit Rosinen — Für eine süßere Variante. Gebt eine Handvoll Rosinen hinzu, die ihr vorher in warmem Wasser eingeweicht habt. Passt gut zu Schweinebraten.

Servieren & Aufbewahrung

Serviertipp: Dieser Salat passt perfekt zu allem, was gegrillt oder gebraten wird. Probiert ihn zu gegrilltem Hähnchen, Schweineschnitzel, Leberkäse oder even zu Bratwurst. Er schneidet das Fett der Hauptgerichte perfekt. Als Beilage zu Fisch ist er auch eine gute Idee, besonders wenn der Fisch fettig ist.

Aufbewahrung im Kühlschrank: Der Salat hält sich im luftdichten Behälter für 2-3 Tage. Er schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden. Aber: Die Nüsse werden in diesem Fall weich. Wenn ihr den Salat über Nacht aufbewahrt, gebt die Nüsse erst kurz vor dem Servieren frisch dazu.

Aufwärmen: Dieser Salat wird kalt oder bei Raumtemperatur serviert. Aufwärmen ist nicht empfohlen, da das Kraut weich und unappetitlich wird. Ihr könnt ihn aber aus dem Kühlschrank nehmen und 20 Minuten stehen lassen, damit er nicht eiskalt ist.

Einlagern für Meal Prep: Perfekt für die Woche. Bereitet das Kraut und die Äpfel vor, stellt die Marinade her. Aber wartet mit dem Mischen bis zum Tag des Verzehrs, oder mischt alles außer den Nüssen. So bleibt der Salat knusprig.

Häufig gestellte Fragen

Q: Kann ich das Kraut auch kochen?
A: Nein. Dieser Salat basiert auf rohem, frischem Kraut. Gekochtes Kraut wird weich und süßlich (wie Sauerkraut oder eingekochtes Kraut). Für den knusprigen, frischen Biss des Bayerischen Krautsalats muss das Kraut roh sein. Wenn ihr gekochtes Kraut mögt, sucht nach einem anderen Rezept.

Q: Warum ist mein Salat zu sauer?
A: Das liegt meist an zu viel Essig oder zu wenig Zucker. Jedes Kraut hat eine andere Säureaufnahme. Probiert die Marinade vor dem Mischen. Wenn sie zu sauer ist, fügt mehr Zucker oder Öl hinzu. Ihr könnt auch etwas Apfelsaft oder Wasser hinzufügen, um die Säure zu verdünnen.

Q: Warum ist mein Salat zu süß?
A: Vielleicht habt ihr zu viel Zucker genommen oder die Äpfel waren sehr süß. In diesem Fall fügt mehr Essig oder einen Schuss Zitronensaft hinzu, um die Säure zu erhöhen. Oder gebt mehr Salz dazu, um die Süße auszugleichen.

Q: Kann ich den Salat für eine große Party vorbereiten?
A: Ja, absolut. Das ist sogar empfehlenswert. Bereitet das Kraut und die Äpfel am Vortag vor. Mischt die Marinade. Am Tag der Party gebt ihr die Marinade dazu, massiert das Kraut und stellt es für 2-3 Stunden in den Kühlschrank. Gebt die Nüsse erst kurz vor dem Servieren dazu. So bleibt der Salat frisch und knusprig.

Q: Welche Äpfel sind am besten?
A: Säuerliche, feste Äpfel. Boskoop, Cox Orange oder Granny Smith sind ideal. Vermeidet süße, weiche Äpfel wie Elstar oder Gala, da diese zu schnell zerfallen und den Salat matschig machen.

Letzte Gedanken

Ich hoffe, ich konnte euch für diesen einfachen, aber unglaublich schmackhaften Salat begeistern. Der Bayerische Krautsalat mit Äpfeln und Haselnüssen ist ein Beweis dafür, dass man nicht viel braucht, um etwas Großartiges zu kreieren. Es geht um die Balance, um die Textur und um die Frische. Probiert es aus, passt die Menge an Äpfeln und Nüssen an euren Geschmack an, und lasst es euch schmecken. Wenn ihr Fragen habt oder Ergebnisse teilt, schreibt mir gerne in die Kommentare. Ich lese jede Nachricht und freue mich über euer Feedback. Viel Spaß beim Kochen!

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Bayerischer Krautsalat recipe

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Bayerischer Krautsalat - featured image

Bayerischer Krautsalat mit Äpfeln und Haselnüssen


  • Author: Clara
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x

Description

Ein knackiger, säuerlich-süßer Krautsalat mit frischen Äpfeln und gerösteten Haselnüssen. Perfekt als Beilage zu Fleischgerichten oder Grillgut, da er in wenigen Minuten zubereitet ist und durchzieht.


Ingredients

Scale
  • 1 großer Kopf Weißkraut (ca. 1 kg)
  • 2 mittelgroße säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop oder Cox Orange)
  • 50 g geröstete Haselnüsse
  • 100 ml Apfelessig
  • 100 ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  • 100 ml Sahne (optional, für Cremigkeit)
  • 100 ml Apfelsaft oder Wasser (optional, für leichtere Variante)
  • 1 Teelöffel mittelscharfer Senf
  • Salz nach Geschmack
  • Zucker nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack

Instructions

  1. Weißkraut in Viertel schneiden, den harten Strunk entfernen und das Kraut in feine, gleichmäßige Streifen (ca. 1 mm) schneiden. In eine große Schüssel geben.
  2. Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in feine Streifen oder kleine Würfel schneiden. Direkt auf das Kraut legen.
  3. Falls nötig: Haselnüsse in einer kalten, trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3-5 Minuten rösten, bis sie goldbraun duften. Abkühlen lassen.
  4. Marinade anrühren: Essig, Öl, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer in einem Glas oder Topf verrühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Abschmecken.
  5. Marinade über das Kraut und die Äpfel gießen. Alles mit den Händen oder einer Gabel gut vermengen und das Kraut leicht massieren, um die Fasern aufzubrechen.
  6. Abgekühlte Haselnüsse vorsichtig unterheben.
  7. Salat abdecken und mindestens 30 Minuten, besser 1-2 Stunden, in den Kühlschrank stellen, damit er durchziehen kann.
  8. Hinweis: Für Meal Prep oder Über-Nacht-Vorbereitung die Nüsse erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit sie knusprig bleiben.

Notes

Der Salat schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, da die Aromen tiefer in die Fasern eindringen. Achten Sie darauf, säuerliche und feste Äpfel zu verwenden, damit sie nicht matschig werden. Die Nüsse sollten separat gelagert oder erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden, um die Knusprigkeit zu erhalten.

  • Prep Time: 5 Minuten
  • Cook Time: 0 Minuten
  • Category: Beilage
  • Cuisine: Bayerisch

Nutrition

  • Serving Size: Als Beilage zu Fleis
  • Calories: 250
  • Sugar: 12
  • Sodium: 300
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 20
  • Fiber: 5
  • Protein: 4

Keywords: Krautsalat, Bayerischer Salat, Apfel, Haselnüsse, Beilage, Grillbeilage, Schnellrezept, Vegetarisch, Glutenfrei

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